Kategorie: Förderung

Förderung für Dach und Dämmung, Stand 2026: BAFA-Zuschuss nach der BEG-Reform vom Juli 2026, Steuerbonus nach §35c EStG, KfW-Ergänzungskredit, technische Mindestanforderungen, Antragsreihenfolge und die Fehler, an denen Anträge scheitern. Immer mit Datum, weil sich die Regeln jährlich ändern.

  • Förderung für Dachsanierung und Dachdämmung 2026: BAFA, Steuerbonus, KfW – was seit Juli gilt

    Seit dem 21. Juli 2026 gilt für die Gebäudeförderung eine neue Richtlinie. Für das Dach heißt das: 15 Prozent Zuschuss vom BAFA für die Dämmung, der frühere Bonus auf 20 Prozent greift bei normalen Einfamilienhaus-Projekten nicht mehr. Wer selbst im Haus wohnt und Steuern zahlt, fährt mit dem Steuerbonus von 20 Prozent oft besser. Hier die drei Wege mit Bedingungen, ein Rechenbeispiel und die Fehler, die Anträge kosten. Stand: 21. September 2026.

    Was am Dach überhaupt gefördert wird

    Gefördert wird die energetische Verbesserung, nicht die Reparatur. Eine reine Neueindeckung, eine neue Dachrinne oder ein ausgetauschter Sparren bekommen keinen Zuschuss. Förderfähig sind:

    • Dämmung der Dachfläche – Aufsparren, Zwischensparren, Untersparren – mit einem U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) nach der Maßnahme.
    • Dämmung der obersten Geschossdecke zum unbeheizten Dachraum, ebenfalls 0,14 W/(m²K).
    • Flachdachdämmung, derselbe Wert.
    • Austausch von Dachflächenfenstern mit Uw höchstens 1,0 W/(m²K). Die Details dazu, inklusive der Frage, wann sich ein Ersatzteil statt des Austauschs lohnt, stehen beim Fachshop unter Dachfenster Förderung 2026.
    • Mitgeförderte Nebenarbeiten, wenn sie zur Dämmung gehören: die dafür nötige Neueindeckung bei einer Aufsparrendämmung, Dampfbremse und Luftdichtung, Gerüst, Verkleidung innen, Anschlüsse. Das ist der Hebel: Wer ohnehin neu deckt und dabei dämmt, bekommt die Eindeckung anteilig mitgefördert.

    Die drei Wege im Vergleich

    WegHöheVoraussetzungenPasst für
    BAFA-Zuschuss (BEG Einzelmaßnahmen)15 % der förderfähigen Kosten; bis 30.000 € Kosten je Wohneinheit, mit iSFP bis 60.000 €Energieeffizienz-Experte, Antrag vor Auftragsvergabe, Vertrag mit Fördervorbehalt, Gebäude mindestens 5 Jahre altVermieter, größere Projekte, wenig Steuerlast
    Steuerbonus § 35c EStG20 % über drei Jahre (7/7/6 %), maximal 40.000 € ErmäßigungSelbst bewohnt, Gebäude älter als 10 Jahre, Fachunternehmen mit Bescheinigung, kein Experte nötigSelbstnutzer mit Steuerlast, typisches Einfamilienhaus
    KfW-Ergänzungskredit 358/359Kredit bis 120.000 € je Wohneinheit, zinsverbilligt bis 90.000 € HaushaltseinkommenNur nach BAFA-Zusage, Antrag über die Hausbank innerhalb 12 MonatenWer den Zuschuss nutzt und finanziert

    Zuschuss und Steuerbonus schließen sich für dieselbe Maßnahme aus. Wer den BAFA-Zuschuss nimmt, kann für diese Arbeiten auch den Handwerkerbonus nach § 35a nicht mehr nutzen.

    Was sich im Juli 2026 geändert hat

    • iSFP-Bonus nur noch oberhalb von 30.000 Euro. Bisher gab es mit individuellem Sanierungsfahrplan 5 Prozentpunkte extra auf alles. Jetzt gilt der Bonus erst ab 30.000 Euro förderfähigen Kosten und nur auf den Betrag darüber. Eine Dachdämmung für 20.000 Euro bekommt 3.000 Euro (15 Prozent), früher waren es 4.000 Euro. Bei 60.000 Euro sind es 9.000 plus 1.500 Euro, also effektiv 17,5 Prozent.
    • Kostengrenzen bei Mehrfamilienhäusern gestaffelt: erste Wohneinheit 30.000 Euro, zweite bis sechste je 15.000 Euro, ab der siebten 8.000 Euro. Mit iSFP das Doppelte.
    • Umstellungsphase 9. bis 20. Juli 2026: In dieser Zeit wurden keine neuen Bestätigungen ausgestellt. Wer damals mitten im Antrag war, sollte prüfen, nach welcher Fassung sein Vorhaben läuft.
    • Unverändert: 15 Prozent Grundförderung, U-Wert-Anforderungen, Expertenpflicht für Maßnahmen an der Gebäudehülle, Mindestinvestition 300 Euro brutto.

    Viele Ratgeber und Anbieterseiten werben weiter mit „bis zu 20 Prozent“. Das galt für Anträge bis zum 20. Juli 2026. Wer heute plant, rechnet mit 15 Prozent oder nimmt den Steuerbonus.

    Rechenbeispiel: Dach von innen dämmen, 14.000 Euro

    PositionBetrag
    Zwischensparren- plus Untersparrendämmung, Dampfbremse, Verkleidung, Fachbetrieb14.000 €
    BAFA-Zuschuss 15 %2.100 €, abzüglich Honorar des Energieeffizienz-Experten (Planung und Begleitung werden separat anteilig gefördert)
    Steuerbonus 20 % über drei Jahre2.800 € (980 + 980 + 840 €), sofern genug Einkommensteuer anfällt

    Bei einem typischen Einfamilienhaus-Projekt unter 30.000 Euro liegt der Steuerbonus vorn, und du sparst den Antragsvorlauf. Der BAFA-Weg gewinnt, wenn du vermietest, wenig Einkommensteuer zahlst oder das Projekt deutlich größer ist.

    Der Ablauf beim BAFA-Zuschuss

    1. Energieeffizienz-Experten beauftragen (Liste unter energie-effizienz-experten.de). Er prüft, ob die geplante Dämmstärke den U-Wert erreicht, und erstellt die Technische Projektbeschreibung.
    2. Angebot vom Fachbetrieb einholen. Der Vertrag muss eine aufschiebende oder auflösende Bedingung enthalten: Er gilt nur bei Förderzusage.
    3. Antrag im BAFA-Portal stellen, vor Baubeginn.
    4. Nach Bewilligung ausführen lassen; 36 Monate Zeit.
    5. Rechnungen und Bestätigung des Experten einreichen, Auszahlung.

    Der Ablauf beim Steuerbonus

    Kein Antrag, kein Experte. Der Fachbetrieb führt aus und stellt eine Bescheinigung nach amtlichem Muster aus, in der die Maßnahme und die eingehaltenen Anforderungen stehen. Diese Bescheinigung und die Rechnung legst du der Steuererklärung bei, die Ermäßigung wird über drei Jahre von der Steuerschuld abgezogen. Voraussetzung: Das Haus ist bei Beginn älter als zehn Jahre, du wohnst selbst darin, die Maßnahme ist vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen. Eigenleistung ist ausgeschlossen. Das ist keine Steuerberatung; ob § 35c bei dir greift, klärt der Steuerberater.

    Die fünf Fehler, an denen Anträge scheitern

    • Auftrag vor Antrag. Ein normal unterschriebener Vertrag vor dem BAFA-Antrag macht die Förderung unmöglich. Der Vertrag braucht den Fördervorbehalt.
    • Zu dünn gedämmt. Das GEG verlangt 0,24 W/(m²K), die Förderung 0,14. Wer nur das GEG erfüllt, bekommt nichts. Bei 14er-Sparren reicht Zwischensparrendämmung allein nie.
    • Mit 20 Prozent gerechnet. Der iSFP-Bonus greift bei kleinen Maßnahmen seit Juli 2026 nicht mehr.
    • Beide Wege kombiniert. Zuschuss und Steuerbonus für dieselbe Maßnahme schließen sich aus.
    • Eigenleistung beim Steuerbonus. § 35c verlangt ein Fachunternehmen. Wer die Dämmung selbst einlegt, verliert die 20 Prozent auf das Material.

    Bayern: kein Landesprogramm für Selbstnutzer

    Das 10.000-Häuser-Programm wurde 2022 eingestellt. Das Bayerische Modernisierungsprogramm richtet sich an Mietwohngebäude ab drei Wohneinheiten. Für das Einfamilienhaus bleiben Bund und Steuerbonus. Einzelne Kommunen haben eigene Programme, etwa München; nachfragen lohnt sich bei der Stadt oder dem Landkreis.

    Fachbetrieb für die geförderte Dämmung finden

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    Beide Förderwege verlangen in der Praxis ein Fachunternehmen. Frag im Angebot ausdrücklich nach dem erreichten U-Wert und nach der Bescheinigung für § 35c. Über unseren Partner Aroundhome bekommst du Angebote von bis zu drei Betrieben aus deiner Region.

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    Häufige Fragen

    Wird eine Dachsanierung gefördert?
    Nur der energetische Teil: die Dämmung und, wenn sie dafür nötig ist, die Neueindeckung anteilig. Eine reine Neueindeckung ohne Dämmung bekommt keinen Zuschuss.

    Wie hoch ist die Förderung für die Dachdämmung 2026?
    15 Prozent BAFA-Zuschuss auf bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit, alternativ 20 Prozent Steuerbonus nach § 35c EStG über drei Jahre. Der iSFP-Bonus gilt seit Juli 2026 nur noch für Kosten oberhalb von 30.000 Euro.

    Brauche ich einen Energieberater?
    Beim BAFA-Zuschuss ja, beim Steuerbonus nein. Beim Steuerbonus reicht die Bescheinigung des Fachunternehmens.

    Kann ich Zuschuss und Steuerbonus kombinieren?
    Nein, nicht für dieselbe Maßnahme. Verschiedene Maßnahmen können über verschiedene Wege laufen, etwa Dach über BAFA und Fenster über § 35c.

    Quellen

    Stand 21. September 2026, ohne Gewähr. Förderbedingungen ändern sich; maßgeblich sind die amtlichen Texte von BAFA, KfW und Finanzverwaltung. Keine Steuer- oder Energieberatung.

  • Dach dämmen: Aufsparren, Zwischensparren oder Untersparren? Kosten, Förderung und die Fehler, die teuer werden

    Ob dein Dach von außen oder von innen gedämmt wird, entscheidet nicht der Dämmstoff, sondern der Zustand der Eindeckung. Ist das Dach dicht und die Deckung noch gut, wird von innen gedämmt, ohne Gerüst und für einen Bruchteil des Preises. Steht ohnehin eine Neueindeckung an, ist die Aufsparrendämmung die bessere Wahl. Hier die vier Varianten mit Kosten, Vor- und Nachteilen und den Fehlern, die ich als Zimmerer am häufigsten sehe. Stand: September 2026.

    Die vier Varianten im Vergleich

    VarianteWo die Dämmung liegtRichtwert je m² inkl. ArbeitGerüst nötig?Wann sinnvoll
    AufsparrendämmungAuf den Sparren, unter der neuen Eindeckungca. 150–250 €JaWenn das Dach ohnehin neu gedeckt wird; beste Dämmwirkung, keine Wärmebrücken, Wohnraum bleibt unberührt
    ZwischensparrendämmungZwischen den Sparren, von innenca. 50–100 €NeinDeckung intakt, Dachgeschoss wird ausgebaut oder ist unverkleidet
    UntersparrendämmungUnter den Sparren, als Ergänzungca. 40–80 €NeinWenn die Sparren zu schwach für die volle Dämmstärke sind; meist kombiniert mit Zwischensparren
    Oberste GeschossdeckeAuf dem Boden des unbewohnten Dachbodensca. 30–60 €NeinDachboden bleibt ungenutzt; günstigste Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Kosten zu Einsparung

    Bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Dachfläche heißt das: Zwischensparrendämmung von innen grob 8.000 bis 15.000 Euro, Aufsparrendämmung im Zuge der Neueindeckung 22.000 bis 38.000 Euro zusätzlich zur Eindeckung. Die oberste Geschossdecke bei 100 Quadratmetern Grundfläche liegt bei 3.000 bis 6.000 Euro.

    Von innen dämmen ohne Gerüst: die unterschätzte Variante

    Viele Hausbesitzer gehen davon aus, dass Dachdämmung automatisch Neueindeckung und Gerüst bedeutet. Das stimmt nur, wenn die Deckung am Ende ist. Ist sie dicht, kann das Dach komplett von innen gedämmt werden: Zwischensparrendämmung, bei Bedarf Untersparrendämmung, dann Dampfbremse und Verkleidung. Das spart Gerüst, Abbruch, Entsorgung und die gesamte Eindeckung, also leicht 20.000 Euro und mehr.

    Voraussetzung ist eine funktionierende Unterspannbahn oder ein Unterdach. Bei Dächern ohne Bahn (häufig vor 1980) muss die Dämmung mit einem Abstand zur Deckung und einer Hinterlüftung ausgeführt werden, oder es kommt eine diffusionsoffene Bahn von innen zwischen die Sparren. Das ist Arbeit für den Fachbetrieb, kein Wochenendprojekt.

    Welche Dämmstärke?

    Das Gebäudeenergiegesetz verlangt bei der Sanierung von Dachflächen einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K). Für die Förderung gilt eine schärfere Anforderung von 0,14 W/(m²K). In der Praxis bedeutet das mit Mineralwolle grob 18 bis 20 Zentimeter für das GEG und 24 bis 30 Zentimeter für die Förderung. Wenn die Sparren nur 14 oder 16 Zentimeter hoch sind, was bei Altbauten die Regel ist, reicht die Zwischensparrendämmung allein nicht. Dann kommt eine Untersparrendämmung dazu, oder die Sparren werden aufgedoppelt.

    Die fünf Fehler, die eine Dämmung ruinieren

    1. Dampfbremse nicht luftdicht verklebt. Der häufigste und teuerste Fehler. Jede Fuge, jeder Nagel, jede Kabeldurchführung, jeder Anschluss an Giebelwand, Kamin und Dachfenster muss mit Systemklebeband oder Kleber geschlossen sein. Sonst wandert warme Raumluft in die Dämmung, kondensiert und die Sparren faulen von innen. Das zeigt sich nach fünf bis zehn Jahren, wenn die Gewährleistung vorbei ist.
    2. Dachfenster-Anschluss vergessen. Die Laibung um das Dachfenster ist der klassische Schwachpunkt: Hier fehlt oft Dämmung, die Dampfbremse endet lose am Rahmen, und im Winter bildet sich Schimmel im Innenfutter. Der Anschluss gehört mit Dämmkeil und Dampfbremsschürze ausgeführt.
    3. Falsche Bahn außen. Eine alte, diffusionsdichte Unterspannbahn (Bitumen, PE-Folie) mit einer Volldämmung dahinter ist eine Feuchtefalle. Vor dem Dämmen prüfen lassen, ob die Bahn diffusionsoffen ist. Wenn nicht: Hinterlüftung lassen oder Bahn erneuern.
    4. Dämmung zusammengedrückt. Mineralwolle, die in zu schmale Gefache gestopft wird, verliert ihre Wirkung. Der Dämmstoff muss spannungsfrei, aber ohne Hohlräume sitzen.
    5. Elektrik nachträglich durch die Dampfbremse. Jede spätere Bohrung für Lampe oder Steckdose ist ein Leck. Installationsebene vor der Verkleidung einplanen.

    Förderung 2026: 15 Prozent oder 20 Prozent

    Dachdämmung ist eine Maßnahme an der Gebäudehülle und damit über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen) förderfähig. Seit dem 21. Juli 2026 gilt eine neue Richtlinie:

    • BAFA-Zuschuss: 15 Prozent der förderfähigen Kosten, bis 30.000 Euro je Wohneinheit. Der iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten greift nur noch für Kosten oberhalb von 30.000 Euro. Voraussetzungen: Energieeffizienz-Experte, Antrag vor Auftragsvergabe mit Vertrag unter Vorbehalt der Förderung, U-Wert 0,14 W/(m²K).
    • Steuerbonus § 35c EStG: 20 Prozent der Kosten über drei Jahre von der Steuerschuld, maximal 40.000 Euro. Kein Experte, kein Antrag vorab, aber Fachunternehmen mit Bescheinigung, selbst bewohntes Haus älter als zehn Jahre, derselbe U-Wert.
    • Beides zusammen geht nicht. Für eine Zwischensparrendämmung mit 12.000 Euro sind das 1.800 Euro Zuschuss oder 2.400 Euro Steuerbonus.

    Die Details zu Antragsweg, Fristen und den häufigsten Ablehnungsgründen sammeln wir in der Kategorie Förderung.

    Selbst dämmen oder Fachbetrieb?

    Die oberste Geschossdecke kannst du selbst dämmen: Dämmplatten oder Rollen auslegen, fertig, kein Anschlussrisiko. Zwischensparrendämmung mit Dampfbremse ist etwas anderes. Die Dämmung einlegen schafft jeder, die Dampfbremse luftdicht anschließen schaffen die wenigsten beim ersten Mal. Wer selbst dämmt, verliert außerdem den Steuerbonus, der ein Fachunternehmen verlangt. Mein Rat: Dämmung einlegen selbst, Dampfbremse und Anschlüsse vom Betrieb, oder gleich alles vom Betrieb und die 20 Prozent mitnehmen.

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    Häufige Fragen

    Was kostet eine Dachdämmung pro Quadratmeter?
    Zwischensparrendämmung von innen grob 50 bis 100 Euro, Untersparrendämmung 40 bis 80 Euro, Aufsparrendämmung 150 bis 250 Euro zusätzlich zur Neueindeckung, oberste Geschossdecke 30 bis 60 Euro, jeweils inklusive Arbeit, Stand 2026.

    Kann man ein Dach von innen dämmen, ohne es neu zu decken?
    Ja, wenn die Eindeckung dicht ist und eine geeignete Unterspannbahn vorhanden ist. Dann wird zwischen und unter den Sparren gedämmt, ohne Gerüst.

    Wie viel Förderung gibt es für die Dachdämmung 2026?
    15 Prozent BAFA-Zuschuss oder 20 Prozent Steuerbonus nach § 35c EStG, jeweils bei einem U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K). Die beiden Wege schließen sich aus.

    Ist die Dämmung der obersten Geschossdecke Pflicht?
    Für die oberste Geschossdecke zu unbeheizten Dachräumen gilt nach dem Gebäudeenergiegesetz eine Nachrüstpflicht, mit Ausnahmen für Eigentümer, die das Haus seit vor 2002 selbst bewohnen. Bei einem Eigentümerwechsel greift die Pflicht innerhalb von zwei Jahren.

    Alle Angaben sind Richtwerte aus der Praxis, Stand September 2026, ohne Gewähr. Förderbedingungen ändern sich; maßgeblich sind BAFA, KfW und Finanzverwaltung.